Rauchmelder sind Lebensretter.
Für ein sicheres Zuhause.


Rauch- & CO-Melder: Schutz, der Leben rettet

Im Brandfall ist nicht nur das Feuer gefährlich – oft ist es der Rauch. Zusätzlich kann Kohlenmonoxid (CO) zur unsichtbaren Gefahr werden: geruchlos, farblos und hochgiftig. Mit passenden Meldern erhöhen Sie Ihre Sicherheit deutlich.


Wie gefährlich ist Rauch? Nahezu 90% aller Brandopfer sind Rauchopfer. Rauch breitet sich in Sekunden in der Wohnung aus und wird zur tödlichen Gefahr – besonders nachts: Im Schlaf nehmen wir Rauch oft nicht wahr. Schon nach kurzer Zeit kann eine Rauchvergiftung lebensbedrohlich werden, und ein Brand kann sehr schnell außer Kontrolle geraten.

CO-Melder: Warum zusätzlich sinnvoll?

Kohlenmonoxid (CO) entsteht z. B. bei unvollständiger Verbrennung (defekte/fehljustierte Geräte, mangelnde Luftversorgung, Verstopfungen im Abgasweg). CO ist unsichtbar und geruchlos – erste Symptome (Kopfschmerz, Übelkeit, Schwindel) werden häufig unterschätzt. Ein CO-Melder warnt frühzeitig, bevor es gefährlich wird.


Wie funktionieren Rauchmelder?

Rauchmelder arbeiten in der Regel optisch nach dem Streulichtprinzip: Dringt Rauch ins Gehäuse ein, wird ein Lichtstrahl auf eine Fotozelle umgelenkt – der Melder löst Alarm aus.


Wie viele Rauchmelder werden benötigt?

  • Fluchtwege aus den Schlafräumen müssen abgesichert sein (z. B. Flur/Treppenhaus), damit der Alarm Sie rechtzeitig weckt.
  • Schlaf- und Kinderzimmer müssen immer mit Rauchmeldern ausgestattet werden.
  • Zusätzlich sinnvoll: Aufstellräume von Feuerstätten, Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Keller, Dachboden.

In Küchen und Bädern sind wegen Dampf, Feuchtigkeit und Aerosolen Fehlalarme häufiger – hier daher besser geeignete Meldertypen nutzen und die Position bewusst wählen. Rauchmelder werden idealerweise mittig an der Decke montiert, dabei mindestens 50 cm Abstand zu Lampen, Regalen oder anderen Einbauten einhalten.
Wichtig: Der Alarmton muss im gesamten Wohnbereich – insbesondere in den Schlafräumendeutlich hörbar sein.


Wo macht ein CO-Melder Sinn?

  • In der Nähe von gas-, öl- oder festbrennstoffbetriebenen Geräten (z. B. Heizung, Kaminofen), gemäß Herstellerangaben.
  • Bei dichten Gebäuden oder wenn Abluftanlagen (z. B. Dunstabzug) betrieben werden.
  • In Schlafbereichen kann ein CO-Melder zusätzlichen Schutz bieten.

Wichtig: CO-Melder ersetzen keine fachgerechte Wartung, keine Abgaswegeprüfung und auch keine Sicherungseinrichtungen (z. B. Fensterkontaktschalter oder Unterdruckwächter) – sie sind eine zusätzliche Sicherheitsstufe als „letzte Warnlinie“.


Was sollten Sie zusätzlich beachten?

  • Rauchmelder jährlich mit der Prüftaste testen.
  • Nicht übermalen, verdecken oder bekleben.
  • Batteriewarnung beachten und Batterien/Modul rechtzeitig ersetzen.
  • Bei CO-Meldern ebenfalls regelmäßig Testfunktion nutzen (Herstellerangaben).
  • Austausch nach 10 Jahren (oder nach Herstellerangaben)


Wie können Sie den Schutz optimieren?

Setzen Sie auf vernetzbare Melder: Löst ein Melder aus, alarmieren alle verbundenen Geräte – das erhöht die Chance, den Alarm überall rechtzeitig zu hören. Für spezielle Anforderungen (z. B. Gehörlose) gibt es geeignete Systeme.


Worauf sollte man beim Kauf achten?

Rauchmelder sollten der Norm DIN EN 14604 entsprechen. Achten Sie u. a. auf:

  • optisches/fotoelektrisches Detektionsverfahren
  • Warnung bei schwacher Batterie
  • CE- und GS-Kennzeichnung
  • Q-Label
  • Testknopf zur Funktionsprüfung
  • Vernetzung (z. B. nach DIN 14676 je nach System)

Bei CO-Meldern ebenfalls auf Norm/Prüfzeichen, klare Alarmgrenzen, Langzeitstabilität sowie Herstellerangaben zur Montage achten.



Sie sind unsicher, welche Melder bei Ihnen sinnvoll sind (Rauch, CO, Vernetzung, Positionierung)? Wir beraten Sie praxisnah und finden eine passende Lösung.

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